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Treibhauspotential eines fiktiven Bürostuhls

Umweltbilanz: Betrachtung des Lebenszyklus eines Bürostuhls

Bei einer Lebenszyklusanalyse eines Produktes werden während des gesamten Produktlebens alle Materialaufwendungen und alle Umweltauswirkungen berücksichtigt. Der Output hängt von der jeweiligen Art der Umweltanalyse z. B. Ermittlung des CO2-Potentials ab. Diese ermittelten Umweltauswirkungen können in die verschiedenen Lebensphasen eines Produktes unterteilt werden: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Nutzung und Nach Gebrauch. Im vorliegenden Beispiel eines Bürostuhls sieht man, dass die höchsten Umweltbelastungen bei den Materialien, also in der Phase der Rohstoffgewinnung, auftreten.

Der Grund für das hohe CO2-Potential in dieser Phase liegt an der Materialintensität des Verstellmechanismus, der massiven Ausführung des Drehgestells aus Aluminium und der verwendeten Kunststoffteile.

Wie können diese Ergebnisse der Umweltbilanz nun in der Produktverbesserung umgesetzt werden?

Zur Auffindung von Verbesserungsmaßnahmen werden im ECODESIGN PILOT zunächst Verbesserungsstrategien für den jeweiligen Grundtyp z. B. rohstoff- oder herstellungsintensiv gesucht. Diesen sind wiederum verschiedene Maßnahmen zur Umsetzung zugeordnet.

Frage: Welchen Handlungsbedarf können Sie aus der Grafik ableiten?
Reduktion des Energieaufwandes in der Herstellung
Verringerung des Gesamtgewichts
Alternative Materialien einsetzen
Optimierung der Verpackung
Optimierung der Nutzungsweise des Bürostuhls

Ergebnis

Design & Urheberrechte © bei TU-Wien, Institut für Konstruktionswissenschaften - ECODESIGN