Forschungsergebnisse: Fabrik der Zukunft
Ziele und Inhalte
Mit dem Forschungs- und Technologieprogramm "Nachhaltig Wirtschaften" hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) bereits 1999 eine Initiative gestartet, die die Umstrukturierung der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit effektiv unterstützen soll. Im Rahmen von mehreren Programmlinien werden seither Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Demonstrations- und Verbreitungsmaßnahmen unterstützt, die wichtige Innovationsimpulse für die österreichische Wirtschaft setzen.
Die Programmlinie "Fabrik der Zukunft" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat das Ziel richtungsweisende Demonstrations- und Pilotprojekte im Bereich nachhaltiger Technologieentwicklung zu forcieren. Eine wichtige Rolle spielen dabei Technologien, die eine deutliche Steigerung der Ressourceneffizienz in der Produktion und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe als Industriegrundstoffe ermöglichen. Im Produktbereich werden Systeme der Produktdienstleistung erforscht, welche auf der Basis einer Lebenszyklus-Betrachtung zu neuen Geschäftsmodellen führen. Themenübergreifend spielen Management- und Governance-Strategien zur Etablierung eines wertorientierten bzw. wertsteigernden betriebswirtschaftlichen Ansatzes eine wesentliche Rolle.
Die Programmlinie "Fabrik der Zukunft" wird auf Empfehlung des Rates für Forschung und Technologie aus Sondermitteln der Technologieoffensive der Bundesregierung finanziert.
Der aktueller Stand der Programmlinie
Die Programmlinie "Fabrik der Zukunft" wurde im Oktober 2000 gestartet. Im Rahmen der Programmlinie wurden bisher in vier Ausschreibungen 125 Projekte mit einem Volumen von rund 15 Mio. Euro finanziert. Der aktuelle Stand der Ausschreibungen kann unter www.fabrikderzukunft.at abgerufen werden. Die Ergebnisse aus diesen Projekten zeigen, dass die zum Programmstart formulierten Ansprüche erfolgreich umgesetzt werden konnten. Entsprechend der Programmstrategie wurden einzelne Themenfelder laufend über an einander anknüpfende Ausschreibungen und Einzelprojekte weiterentwickelt.
