Bedarfsfeld Recycling und Reuse
Beim Recycling werden Lösungskonzepte entwickelt, um Produktverantwortung über die End-of-life-Phase hinaus übernehmen zu können, wobei die Entwicklung solcher Lösungskonzepte durch rechtliche Rahmenbedingungen getrieben ist. Durch die ständig steigende Abfallmenge auf der einen und die Ressourcenverknappung auf der anderen Seite, kommt dem Recycling immer mehr Bedeutung zu. Das heißt, dass der Bedarf an immer besseren Recyclingsystemen und damit auch an Dienstleistungen einer ständigen Nachfrage ausgesetzt ist.
Beim Recycling wird zwischen Produktrecycling und Materialrecycling unterschieden. Wobei unter Materialrecycling (Wiederverwertung, Weiterverwertung) die Schließung des Materialkreislaufes verstanden wird und unter Produktrecycling (Wiederverwendung, Weiterverwendung) die Verlängerung des Produktlebens verstanden wird.
Recycling von Gebrauchsgütern ist meist nicht wirtschaftlich, dies ist auf der einen Seite ein logistisches Problem, da der Aufbau von Rücknamesystemen sehr aufwendig ist und auf der anderen Seite eine Arbeitskraft im Vergleich zu Maschinenkosten teuer ist. Ein anderes Hemmnis stellen die verringerten Qualitätseigenschaften dar. So wird z.B. das Recycling von Reifen durch Sicherheitsüberlegungen blockiert. Franchising-Systeme haben sich als eine effiziente Strategie erwiesen, um nachhaltige Lösungsansätze zu verbreiten. Dies beruht vor allem auf der Unterstützung bei Marketing und Vermarktung. Weites können durch soziale Effekte Innovationen nachhaltiger gestaltet werden. Ein positives Beispiel dafür ist das Reperatur- und Servicezentrum R.U.S.Z. das ältere Langzeitarbeitslose in den Arbeitsprozess eingliedert.
Foto: TU Wien
