Nachhaltigkeit
Die Idee der Nachhaltigkeit ist bereits über 200 Jahre alt und kommt aus der Forstwirtschaft. Hierbei wird die Ressource Wald derartig genutzt, dass die natürliche Regeneration und die gefällten Bäume im Gleichgewicht stehen.
Der moderne Nachhaltigkeitsbegriff ruht auf den drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Diese drei Säulen werden als gleichberechtigt angesehen, da eine intakte Umwelt alleine für ein erfülltes menschliches Leben nicht ausreicht. In den letzten Jahren ist vor allem durch das Aufzeigen von unmenschlichen Produktionsbedingungen in Entwicklungsländern die soziale Komponente verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Bei der ökonomischen Säule muss zwischen Unternehmenssicht und KundInnensicht unterschieden werden. Erstere hat den wirtschaftlichen Erfolg als Ziel, während die KundInnen eine Reduktion der Kosten bei Erwerb und Nutzung im Auge haben.
Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit wird häufig auch auf die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility) hingewiesen. Dazu ist derzeit die ISO 26000 Entwicklung zu nennen, welche einen Leitfaden (kein Standard!) zur Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) darstellt.
